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Stadtgründungsfest

Juden in Mnchen

1229

In einem Dokument, der Regensburger Urkunde,  wird erstmals ein Jude erwhnt, Abraham der Municher, der als Zeuge unterschrieben hatte.

1285

Am 12, Oktober 1285 kam es zu heftigen Pogromen gegen die Juden, es wurde die Synagoge gestrmt in der 185 Juden bei lebendigen Leib verbrannten. Anlass dazu war typische Gercht  in der Zeit (Ritualmord"-Lge), Juden htten ein christliches Kind zu Blutkultzwecken gettet.

1349

Die Judenverfolgung whrend der Pestzeit zerstrte das jdische Leben fr Jahrzehnte.

1442

Unter Albrecht III. wurden die Juden aus der Stadt vertrieben. Die Synagoge wurde in eine Marienkapelle umgewandelt. Aus der Judengasse wurde die Gruftgasse.

Ende 1700

Im Zuge der Stadtvergrerung konnten wieder einige Juden zuziehen.

1715

Herzog Maximilian Emanuel befahl am 22. Mrz 1715 dass alle Judensie innerhalb von 24 Stunden die Stadt und das Land verlassen mssen.

18 Jhd.

Jdische Einwohner in Mnchen
  • 1728 - 17
  • 1750 - 20
  • 1781 - 52
  • 1792 - 151
  • 1798 - 216
  • 1802 - 300
  • 1824 - 592 (1% der Bevlkerung)

1805

Unter Max IV. Joseph wurde die Rechtslage der jdischen Bevlkerung durch die sogenannte 'Judenmatrikel' verbessert.

1815

Die Israelitische Kultusgemeinde wird gegrndet.

1816

Die Juden drfen einen eigenen Friedhof anlegen.

1824

Die Jdische Gemeinde wird unter Androhung von Geld- und Arreststrafen zum Bau einer Synagoge gezwungen, um die verstreuten Betzusammenknfte besser kontrolieren zu knnen. Der Bauplazu am Rande der Stadt sollte einen reprsentativen Bau verhindern.

1826

Mnchen - Synagoge in der Westenriederstrasse
In der Westenriederstrae wurde erstmals wieder eine Synagoge feierlich eingeweiht.

1878

 
Max Liebermann stellt sein Gemlde Jesus vor den Schriftgelehrten in Mnchen aus und lst damit einen antisemitischen Skandal aus. Als Modelle hatte er Insassen aus Mnchen Spitlern verwendet. In einer Besprechung hie es: Liebermann hat den hlichsten naseweisen  Judenjungen, den man sich denken kann, dargestellt..., das Bild beleidigt nicht nur unser Gefhl, sondern selbst unsere Nasen.

1887

Mnchen - Hauptsynagoge
Die Hauptsynagoge in der Herzog-Max-Strasse der liberal ausgerichteten Juden entsteht als drittgrte in Deutschland.

1892

Die orthodoxen Juden weihen die Ohel-Jakob-Synagoge in der Herzog-Rudolf-Strae ein

1895

 
Die Brder Hermann und Oscar Tiez erffnen ein Warenhaus in Mnchen

1910

Im Mnchen leben 11.083 jdische Brgern und erreichen damit ihre hchse Einwohnerzahl.

1931

 
Einweihung der Synagoge in der Reichenbachstrae, zu deren Bau sich die Mnchner galizischen, polnischen und russischen Juden vereinigt hatten.

1933

Boykott jdischer Geschfte

1938

 
Joseph Goebbels lsst im Juni die Hauptsynagoge abreisen, um herauszufinden, wie solidarisch die Deutschen noch zu Juden waren. Die Abrisskosten wurden der jdischen Gemeinde auferlegt.

1945

 
Am 19. Juli 1945 wurde die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) neu gegrndet.

2006

Mnchen - Synagoge am Jakobsplatz
Die Erffnung der Neuen Hauptsynagoge am Jakobsplatz fand am 9.112006 statt.

Stadtplan mit jdischen Einrichtungen