München Lexikon
Maffei
- 1847 - Es werden 375 Arbeiter in der Fabrik beschäftigt, die sich in der Hirschau befand
Stadtteile
Sigmund
Die verbrannten Dichter
Am 10. Mai 1933 fand nach einer pompösen Auftaktveranstaltung im Lichthof der Münchner Universität der Terrorakt gegen die Schriftsteller wegen ihrer angeblich volkszersetzende Schrifttum statt.
Organisiert wurde der Verbrecherakt von den Studenten der beiden Münchner Universitäten und der Deutschen Studentenschaft.
Auf dem Königsplatz wurden dann nach einem nächtlichen Fackelzug die Bücher der Reichsfeinde den Flammen übergeben. 50.000 Münchner nahmen an diesem Schauspiel teil.
- Ernst Barlach
- Oskar Baum
- Vicki Baume
- Martin Beradt
- Franz Blei
- Bertolt Brecht
- Joseph Breitbach
- Max Brod
- Ferdinand Bruckner
- Elias Canetti
- Veza (Magd) Canetti
- Elisabeth Castonier
- Franz Th. Csokor
- Alfred Döblin
- Kasimir Edschmid
- Hans Fallada
- Lion Feuchtwanger
- Marieluise Fleisset
- Bruno Frank
- Leonhard Frank
- Richard Friedenthal
- Oskar Maria Graf
- Karl Grünberg
- Willy Haas
- Hans Habe
- Jakob Haringer
- Walter Hasenclever
- Georg Hermann
- Franz Hessel
- Ödön von Horvath
- Oskar Jellinek
- Erich Kästner
- Franz Kafka
- Mascha Kaleko
- Gina Kaus
- Hermann Kesten
- Irmgard Keun
- Egon Erwin Kisch
- Klabund
- Annette Kolb
- Gertrud Kolmar
- Paul Kornfeld
- Else Lasker-Schüler
- Theodor Lessing
- Jack London
- Emil Ludwig
- Heinrich Mann
- Klaus Mann
- Thomas Mann
- Valeriu Marc
- Walter Mehring
- Konrad Merz
- Max Mohr
- Erich Mühsam
- Hans Natonek
- Alfred Neumann
- Robert Neumann
- Leo Perutz
- Theodor Pli(e)vier
- Alfred Polgar
- Gustav Regler
- Erich Maria Remarque
- Ludwig Renn
- Alexander Roda-Roda
- Joseph Roth
- Hans Sahl
- Anna Seghers
- Rene Schickele
- Arthur Schnitzler
- Bruno Schulz
- Upton Sinclair
- Leopold Schwarzschild
- Hilde Spiel
- Adrienne Thomas
- Ernst Toller
- Friedrich Torberg
- B. Traven
- Karl Tschuppik
- Kurt Tucholsky
- Fritz v. Unruh
- Johannes Urzidil
- Berthold Viertel
- Jakob Wassermann
- Armin T. Wegner
- Ernst Weiss
- Franz Werfel
- Eugen Gottlob Winkler
- Theodor Wolff
- Paul Zech
- Carl Zuckmayer
- Arnold Zweig
- Stefan Zweig
Seidenhauskaserne
Der Staat mietet 1803 ein Gebäude in der Südostecke des Hofgartens an, indem sich ursprünglich eine Seidenbangweberei befand und deswegen "Seidenhaus" genannt wurde.
Diese Gebäude wurde als Artilleriekaserne genutzt und 1893 mit der Hofgartenkaserne wegen Typhusgefahr wieder aufgelassen.
Augustiner
Franziskanerkloster
Zeittafel
- 1221 - Dier ersten Franziskanerbrüder kommen nach München
- 1284 - Auf Wunsch Herzog Ludwig des Strengen übersiedeln die Mönche von Sankt Jakob in die Nachbarschft der herzöglichen Residenz
- Unter Kaiser Ludwig dem Bayern entwickelte sich das Kloster zu einem wissenschaftlichen und politischen Zentrum Europas
- 1327 - Große Teile des Klosters weden beim Stadtbrand zerstört
- 1330 - Kaiser Ludwig des Bayern schenkt dem Orden einen Oberarmknochen des Heiligen Antonius von Padua (die in der Zeit der großen Pest verlorenging)
- 1375 - Die Renovierungsarbeiten an der Klosterkirche sind abgeschlossen
- 1385 - Die Mönche beziehen den neuen Konventbau
- 1394 - Die wiederaufgefundenen Reliquie wird das Ziel der Wallfahrer
- Die Neuveste des Herzig Albrecht IV. entsteht in nördlicher Nachbarschaft
- 1480 - Herzog Albrecht IV. zwang den Konvent mit päpstlicher Genehmigung zum Abzug und besetzte ihn mit den Reformfranziskanern (Observanten)
- 1620 - Unter Maximilian entsteht eine selbstständige Franziskanerprovinz
- 1801 - Montgelais plant die Verlegung des Klosters in die Vorstadt Au
- 25.1.1802 - Kurfürst Max IV. erläßt das Säkulrisierungsdekret
- 6.2.1802 - Der kurfürstiche Kommisar, Philipp Graf Arco hebt das Konvent auf
- 10.1802 - Abriss des Klosters abgeschlossen, die freigewordenen Fläche erhält den Namen Franz-Joseph-Platz
- 1827 - Ludwig I. holt die Franziskaner zurück, die sich im Lehel (Sankt Anna-Vorstadt) niederlassen
Berühmte Münchner Franziskanermönche
- Michael von Cesena (-1342)
- Bonagartia von Bergamo (-1340)
- William von Occam (-1349)
Maxvorstadt
Isar
Volkssternwarte
Observatorium für Himmelskunde seit 1947.
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