17.
Oktober 1810
Anlässlich der Hochzeit des bayerischen Kronprinzen
mit der Prinzessin Therese von Sachsen Hildburghausen
wurde von dem Münchner Bürgermilitär ein Pferderennen
veranstaltet.
Die Münchner Schützengesellschaft nahm die Hochzeit
als Anlass für ein Festschießen. Dieses erste Fest
wurde bereits von 30.000 Leuten besucht.
Dieses Pferderennen wurde in den nächsten Jahren
wiederholt und somit war die Tradition des Oktoberfestes
geboren.

1811
Die Landeswirtschaftliche Ausstellung findet
erstmalig statt und ist ein fester Bestandteil des
Oktoberfestes geworden.
1813
Das Fest fällt wegen der napoleonischen Kriege
aus
1818
Erste Bierbuden und eine Fischbraterei. Der
Gruberwirt aus Sendling stellt das erste Karussell
und eine Schaukel auf.
1819
München übernimmt die Festleitung
1824 Die Stadt läßt nur noch
18 einheimische Wiesnwirte zu.
1835
Zur Silbernen Hochzeit von König Ludwig I. und Therese,
dem 25 jährigen Wiesnjubiläum, fand erstmals ein Festzug statt.
1842
Festzug zur Hochzeit des Kronprinzen Maximilian und
Marie von Preußen
1850
Die Bavaria wird am 9. Oktober enthüllt.
1853
Fertigstellung der Ruhmeshalle
1854
Ausfall wegen einer Cholera-Epidemie bei der im
Stadtkreis München 3000 Menschen starben
1866 Ausfall wegen dem
Deutschen Bruderkrieg
1869
„Der Schichtl“, benannt nach seinem Gründer
Michael August Schichtl wird fester
Bestandteil des Oktoberfestes. Besonders berühmt
wurde der Schichtl durch die Enthauptung einer
lebendigen Person mittels Guillotine.
1870
Das Oktoberfest fällt wegen dem
Deutsch-Französischen Krieg aus
1871
Auf Betreiben des Wiesnwirtes Michael Schottenhammel
wird erstmals das Märzenbier als Wiesnbier
1873
Ausfall wegen Cholera-Epedemie
1879
Als der Steyrer Hans mit sieben festlich
geschmückten Zweispännern und einem Vierspänner, der
mit Bierfässern beladen war, von seinem Wirtshaus in
der Tegernseer Landstraße zur Wiesn fuhr, wurde er
von der Obrigkeit im Stadtzentrum zur Umkehr
gezwungen. Er wurde daraufhin von einem Gericht
wegen "Störung der öffentlichen Ordnung und
Sicherheit" zu einer Geldstrafe verurteilt.
1880
Der Bierverkauf wird genehmigt
Erstmals wird ein Riesenrad mit einer Höhe von 12
Metern aufgestellt.
Der Steyerer Hans missachtet erneut das Festzugsverbot,
Pschorr und Sedelmayr erkannten ebenfalls den Werbeeffekt und fahren
nun ebenfalls mit geschmückten Wagen zur Wiesn.
1881
Erste Hendlbraterei
Der erste Ochse wird in der Ochsenbraterei gebraten
1886
Im Schottenhamel wird erstmals elektrisches Licht
installiert. Der damals 17-jährige Einstein half in
der Firma seines Vaters und seines Onkels (Elektrotechnische
Fabrik J. Einstein & Cie) bei der Installation
mit.
1890
Die Weinhalle Bodega im maurischen Stil von Martin
Dülfer erbaut
1892
Das Bier wird nun in Glasmaßkrügen ausgeschenkt und
lösen die Ton- oder Steinkrüge ab. Die
Ochsenbraterei darf wegen fehlender Toiletten kein
Bier auschenken.
1893 Der Pschorrbräu stattet
als erste Brauerei ihren Wiesnzug mit einem
Pracht-Pferdegeschirr aus. Dazu schickte Geog
Pschorr den Sattlermeister Alois Steigenberger nach
Wien um die bereits dort eingeführten
Pferdegeschirre zu studieren. Der Magistrat
verweigert der Ochenbraterei die Genehmigung.
1896
Die ersten großen Bierzelte werden auf der Wiesn
aufgebaut
1898 Die Ochsenbraterei ist
wiedr auf dem Oktoberfest vertreten
1901 Erstmals ist die
Pschorrbrauerei mit dem Zelt „Bräurosl“
vertreten
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