Stadtbezirk 4 - Schwabing-West

| Fläche: | 436,92 ha |
| Einwohnerinnen/Einwohner: | 59.553 |
| darunter Ausländerinnen/Ausländer. | 12.323 |
| Kinder/Jugendliche: | 6.498 |
| Senioren: | 9.990 |
| Stand 31.12_2006. |
Der Stadtbezirk 4 ist der nördliche Nachbar der Maxvorstadt.
In Folge der vom Stadtrat beschlossenen
Stadtgebietsneugliederung sind mit Wirkung vom 1.5.1996
Schwabing-Nord (vordem 11. Stadtbezirk) sowie das
südöstliche Oberwiesenfeld (vordem 9. Stadtbezirk)
hinzugekommen, so dass sich der 4. Stadtbezirk in bezug auf
seine Fläche mehr als verdreifacht und hinsichtlich der
Einwohnerzahl nicht ganz verdoppelt hat. Das Herzstück
dieses Stadtbezirks, der westliche Teil der 1890
eingemeindeten Stadt Schwabing, wurde bereits 1909 als
eigenständiger Stadtbezirk geschaffen. Der ursprüngliche
Bereich Schwabing-West und der unmittelbar daran
anschließende Bereich des hinzugekommenen Gebietsteiles von
Schwabing-Nord ähneln sich in ihrem städtebaulichen
Erscheinungsbild. Vorherrschend ist eine konzentrierte,
geschlossene Wohnbebauung mit noch gut erhaltenem
Altbaubestand und Baulückenschließungen aus den 50er bis
70er Jahren. Charakteristisch für den Stadtbezirk sind die,
bereits durch die gründerzeitliche Stadtplanung angelegten
Platzstrukturen des Elisabeth-, Kurfürsten- und
Hohenzollernplatzes, welche zentrale Funktionen für den
Stadtteil einnehmen. Im Norden des Bezirks liegen das
Krankenhaus Schwabing (eines der größten Münchner
Krankenhäuser), das Max-Planck-Institut für Psychiatrie
sowie das Rehabilitationszentrum für Körperbehinderte
(Stiftung Pfennigparade) und das Altenheim an der
Rümannstraße (Münchenstift GmbH). Westlich der Belgradstraße
entstand mit dem bereits 1912 angelegten Luitpoldpark, dem
Georgenschwaig-Bad und dem begrünten Schuttberg (aus dem
Abraum kriegszerstörter Häuser) ein zusammenhängendes, 26 ha
großes, quartiernahes Erholungsgebiet.
Durch die Vergrößerung des Stadtbezirks hat sich
der Arbeitsplatzbesatz, vor allem im Bereich der ~+
öffentlichen Einrichtungen und Verwaltungen, deutlich
erhöht. Von der Altersstruktur her dominiert die
Altersgruppe der 18- bis 65jährigen, wobei der Anteil der
unter 1 8jährigen deutlich unter dem Durchschnittswert der
Stadt liegt. Der Typus des Ein oder Zweipersonenhaushaltes
jüngeren und mittleren Alters tritt besonders häufig auf,
wohingegen Familien mit Kindern eher unterrepräsentiert
sind. Der Anteil von Nichtdeutschen an der Wohnbevölkerung
liegt unter dem Stadtdurchschnitt.
(Quelle: Statistisches Taschenbuch 2006)