Oktoberfesttracht - Dirndl und Lederhosen
Oktoberfesttracht
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Von
Auswärtigen wird München oft kritisiert, dass sie keine
Faschingshochburg sei. Aber diese irren sich gewaltig, wir
haben den Fasching verschoben und was wir an Maskerade
aufzubieten haben, da können sich andere verstecken. So hat
jeder Münchner oder Münchnerin ein Kostüm im Schrank hängen,
mit dem er sich unter dem Jahr zu Tode schämen würde, wenn
er mit diesem auf die Straße gehen müsste. Doch zum
Oktoberfest herrscht Narrenfreit, jetzt darf er mit Laptop
und Lederhosen sich zum Narren machen. Jetzt herrscht der
Münchner Fasching, jetzt herrscht Kostümzwang. Plötzlich
wird man am Bankschalter von einem Mehlsack behangenen,
Bayernkasperl bedient, die Verkäuferinnen werden von der
Geschäftsleitung verpflichtet, Dirndl zu tragen um eine
typische bayerische Schönwetter Festtagsstimmung zu
verbreiten.
Bayerische Tracht
Es
gibt keine bayrische Tracht, es gibt nur die Tracht der
verschieden Regionen Bayerns. Diese vermittelt Heimat, Tradition und
Zugehörigkeit.
Dirndl
Vom Arbeitsgewand zur Oktoberfest
Im bayerischen oder österreichischen wurde ein junges
Mädchen oder Magd eine »Dirn«
genannt, und ihre Arbeitskleidung oder Dienstbotentracht, ein »Dirndlgwand«,
abgekürzt ein »Dirndl«.
Streng genommen gehört das Dirndl nicht zur Tracht,
denn diese muss einen Bezug zur Region und zum Stand des
Trägers der Tracht haben.
Lederhosen
Hier unterschieden wir zwischen einer kurzen und Kniebundhose. Nur die Kniebundhose wurde zu festlichen Anläßen getragen, dagegen die kurze nur zur Arbeit.
Seppelhut
Mit diesem kann man sich vollend zu absolten Deppen abstempeln.
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